Hofgeschichte

Liebe Gäste,
wir bewirtschaften den Bauernhof biologisch. Über 15 Jahre waren wir bei einem Verband, aber nun wird der Markt mit Bioprodukten so geflutet das Verbandsbeiträge nicht mehr erwirtschaftet werden können. Bei uns ist kein sinnvoller Ackerbau möglich, deshalb sehen Sie Wiesen und Weiden. Von November bis April sind die Mutterkühe mit den Kälbchen sowie die Pferde hauptsächlich im Stall. Beide Tierarten haben einen Auslauf ins Freie, den Sie nach Lust und Laune nutzen können, weil niemand im Stall angebunden ist. Eine Mutterkuhherde wird übrigens nicht gemolken, die Milch holen sich die Kälbchen direkt bei der Kuh. In den übrigen Monaten ist der Stall leer, die Tiere sind auf den Wiesen und Weiden. Die Wiesen, die von ebener Beschaffung rund um den Hof liegen, bis zu Steillagen mit 50% Hangneigung, werden maschinell bis zu drei Mal im Jahr abgeerntet. Einige Wiesen sind steil und in sich hügelig, diese können nicht mehr mit dem Traktor befahren werden. Hier bewährt sich dann der handgeführte Motormäher.
Zum Bauernhof gehören auch zwei große Hochmoore. Hier gewinnen wir  die Einstreu für die Wintermonate. Um keine Fahrspuren zu generieren, können diese Flächen auch nur mit Hand oder handgeführten Maschinen bearbeitewerden. Neben den Weiden, die ein Stück hinter dem Bauernhof liegen, grasen die Tiere auch die zwei eigenen Almen wechselweise ab.
Die eigene Betriebsfläche des Hintergraberhofes ist über einen Quadratkilometer groß und teilt sich auf die eben beschriebenen landwirtschaftlichen Flächen auf, die andere Hälfte ist Wald. Der Wald ist über die nahen Berge verteilt, es sind fast immer Streifen vom Tal bis zu den Almen oder Bergkämmen. Auch die Wälder bewirtschaftet Jakob alleine. Beim Großteil der Flächen kann ich bis auf Seillänge (210m) zu den Bäumen hinfahren, der Rest wird dann an Langstreckenseilbahnen extern vergeben.


 
 
 
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